Rosa, Hartmut: Resonanz : Eine Soziologie der Weltbeziehung. — IRP Blog

Rosa, Hartmut: Resonanz : Eine Soziologie der Weltbeziehung. Berlin 2016. 815 S. ISBN 978-3-518-58626-6. Hartmut Rosa hat mit seiner Resonanz-Theorie einen Nerv getroffen. Viele Themen, die Menschen heute bewegen, lassen sich unter dem Dach dieser Soziologie der Weltbeziehung unterbringen. Resonanz ist ein Begriff mit einem erstaunlich großen Anwendungsspektrum. Der Soziologe Hartmut Rosa, Professor an der […]

über Rosa, Hartmut: Resonanz : Eine Soziologie der Weltbeziehung. — IRP Blog

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Die Externalisierungsgesellschaft und ihre Freunde

Cover zu Stephan Lessenich Neben uns die Sintflut

Der Münchener Soziologe und Postwachstumsozialtheoretiker Stephan Lessenich behandelt in seinem neuen Buch ‚Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis‘ das Konzept der Externalisierungsgesellschaft. Seine Leitthese lautet verkürzt: Die Gesellschaften des reichen Nordens „lagern die negativen Effekte ihres Handelns auf Länder und Menschen in ärmeren, weniger ‚entwickelten‘ Weltregionen aus.“ (S. 24) Und zwar hier und jetzt. Nicht nach uns. Ausgehend davon untersucht er aus soziologischer Perspektive die Strukturen, Mechanismen und Praktiken der Externalisierung, mithin die Arten und Weisen, wie moderne Gesellschaften des globalen Nordens Gewinner auf seiner Seite erzeugen, indem sie Verlierer auf der anderen Seite hervorbringen. Diesbezüglich thematisiert er seine Gedanken im Rahmen einer Soziologie der Externalisierungsgesellschaft. Die Logik des Gegenstandes macht es dabei notwendig, das ‚Weltsystem‘, die wechselseitige Bedingtheit zwischen konstruiertem ‚Innen‘ und ‚Außen‘, zwischen Zentrum und Peripherie, in den Blick zu nehmen. Nur aus einer dialektischen und nicht dichotomischen Sichtweise heraus wird die Funktions- und Strukturweise der Externalsierungsgesellschaft sicht- und verstehbar.

Externalisierung bzw. Auslagerung ist der kapitalistischen Wirtschaftsweise systemisch eingeschrieben. Im Verein mit geopolitischer Machterweiterung betreiben hochindustrialisierte Gesellschaften die geoökonomische Expansion im globalen Maßstab – mit dem Ziel, Kapital zu akkumulieren, um den Wohlstand der (wenigen) Nationen zu mehren. Es geht ihnen darum, politisch und ökonomisch mächtig zu werden und zu bleiben. Die Folgen sind für jedermann ersichtlich oder sollten ersichtlich sein: Die Kehrseite unseres Wohlstandkapitalismus ist der Übelstand der anderen, wobei der Zusammenhang zwischen beiden Seiten ignoriert, verdrängt und vergessen wird. Die Relation zwischen den Gewinnern des Nordens und den Verlierern des Südens lässt sich durch eine Kon-junktion ausdrücken: Es geht uns gut, weil es den anderen schlecht geht. Lessenich beschreibt (in einem zuweilen polemischen und an manchen Stellen sarkastischen Duktus) und analysiert den ungleichen Tausch zwischen Zentrum und Peripehrie im globalen Kapitalismus: „In weiter Ferne, an den vielen Peripherien der kapitalistischen Weltökonomien, werden Arbeiten erbracht, Ressourcen gefördert, Giftstoffe freigesetzt, Abfälle gelagert, Landstriche verwüstet, Sozialräume zerstört, Menschen getötet – für uns, für die Menschen in den Zentren des Wohlstandes für die Ermöglichung und Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards, ihrer Lebenschancen, ihre Lebensstils.“ (S. 180) Wie in einer semipermeablen Membran gelangen Ressourcen in das ‚Innen‘ der Externalisierungsgesellschaft, während die negativen Effekte der Ausbeutung von Mensch und Natur im ‚Außen‘ bleiben.

Zugrunde liegt dem Prozess der Externalisierung strukturelle Machtasymmetrien, Ausbeutungsmechanismen und ein spezifischer Externalisierungshabitus. Um die Externalisierungsgesellschaft und ihre Freunde zu verstehen, analysiert Lessenich diese drei Dimensionen. Für die Strukturebene gilt: „Jede im Weltungleichheitssystem eingenommene Position ist im Verhältnis zu und im Zusammenhang mit anderen, korrespondierenden Positionen im selbigen zu sehen. Und nur als solche, als solchermaßen kontextualisierte und relationierte Positionierung, ist eine konkrete Ungleichheitslage überhaupt zu verstehen.“ (S. 53) Dies bedeutet, dass das Bündel unserer Lebens-, Arbeits-, Produktions- und Konsummuster zusammenhängt mit dem Bündel an Lebens-, Arbeits- und Produktionsbedingungen andernorts. Am Rohstoff Sand wird dies beispielsweise deutlich. Während für die sandintensive Fracking-Technologie zur Erschließung unkonventioneller Erdgasvorkommen der Verbrauch an Sand in den USA in den letzten Jahren immens gestiegen ist, zerstört man in Indonesien zu seiner profitablen Gewinnung Natur und Lebensräume und sorgt für schlechte Arbeitsbedingungen.

Der primäre Mechanismus der Herstellung sozialer Ungleichheit – Mehrwert in den hochindustrialisierten Ländern, materielle Armut und Naturraubbau im Süden – heißt bei Lessenich pragmatisch Ausbeutung. „Ausbeutung findet immer dann statt, wenn Menschen über eine Ressource verfügen bzw. über diese in einer Weise verfügen können, die sie dazu befähigt, andere Menschen zur Produktion eines Mehrwerts zu bringen, von dessen Genuss die Produzierenden selbst wieder ganz oder teilweise ausgeschlossen bleiben.“ (S. 58) Ausbeutung ist der modus operandi der Externalisierungsgesellschaft. Im Weltsystem werden die Kosten der Produktion auf jene abgewälzt, die von den Profiten derselben Produktion ausgeschlossen werden.

Aber wer will das schon wissen? Die Praxis der Externalisierungsgesellschaft beruht deshalb auf individuellem und kollektivem Vergessen. Es geht näherhin um Abspaltung, Ablenkung, Umleitung jener habituellen Anteile, die mit der Auslagerung der Kosten ins vermeintliche ‚Außen‘ einhergehen. Es ist das Wissen um die negativen Effekte der Externalisierung, die nicht einfach verschwinden. So wird in der Praxis der Externalisierungsgesellschaft der Geschädigte zum Schuldigen degradiert, etwa wenn zur Beruhigung des eigenen Gewissens Spenden fließen und mit dieser sozialen Praxis gleichsam Überlegenheit demonstriert und Dankbarkeit eingefordert wird.

Die Strukturlogik des modernen ‚Weltsystems‘ Externalisierungsgesellschaft lautet kurz: Ohne Armutskapitalismus kein Wohlstandskapitalismus. Aus Lessenichs Analyse gehen nicht direkt „Hinweise darauf hervor, wie eine andere Welt, eine Welt jenseits der Externalisierung möglich wäre bzw. ermöglicht werden könnte.“ (S. 193) Sein Beitrag beschränkt sich zunächst bescheiden auf die Aufklärung verdrängter Zusammenhänge, die wir alle irgendwie wissen, die wir aber zugunsten der Aufrechterhaltung des Status quo akzeptieren und in unsere Lebensweise integriert haben, so dass sie uns naturgegeben erscheinen. Dennoch wirft Lessenich am Ende seines Buches einige Lichtblitze in Richtung dunklen Horizont. Die Ohnmacht der von der Externalisierungsgesellschaft Ausgebeuteten und Abgehängten sei zu überwinden durch kollektive Selbstermächtigung. Zwar ist es richtig, dass die Beiträge einzelner Handlungen (Konsumverzicht, Freiwilliges Soziales Jahr an den Peripherien der Wohlstandsgesellschaf) Vorwegnahme einer kommenden realen Utopie seien. Dennoch brauche es überindividuelles, d.h. kollektives Handeln in Form von überlokalen und transnationalen Allianzbildungen zwishen den vielen tausend Initiativen und Organisationen, Netzwerken und Bewegungen. In der Verschränkung von individuellem und überindivduellem, im Rahmen eines repolitisierten Handelns könnte eine Transformation der Externalisierungsgesellschaft gelingen.

Freilich ist die These, dass wir auf Kosten anderer leben, nicht besonders originell. Das Konzept der Externalisierungsgesellschaft verweist denn nicht so sehr auf etwas Neues, was die Kolonialismusforschung nicht auch schon historisch-empirisch nachgewiesen hätte. Vielmehr hat es einigen heuristischen Wert. Es hilft, die globalen Ungleichheitslagen zu erklären und damit zu verstehen, warum und wie sie zustande kommen. Es setzt uns dank seines holistischen Ansatzes instande, den inneren Zusammenhang aller scheinbar getrennten Weltgeschehnisse zu erkennen – um es mit einem Wort von Elmar Altvater auszudrücken, dem emeritierten Berliner Professor für Politische Ökonomie. Holistisch bedeutet dabei nicht, monolitisch auf der einen Seite ‚Wirtschaft‘ über abstrakte Modelltheorien zu verstehen und auf der anderen ‚Gesellschaft‘ aggregierte Informationen zur Bevölkerungsstruktur, Sozialsystemen und -charaktere zu sammeln. Holistisch bedeutet die Herstellung und Aufklärung von sozioökonomischen Zusammenhängen im Weltmaßstab. Das Auffinden des missing link, der Verbindung zwischen ‚unseren‘ und ‚deren‘ Verhältnisse hilft dann zu verstehen, warum wir nicht von unserer westlichen Lebensweise lassen können. Denn sie erscheint uns als richtig, als rational. Die Irrationalität hingegen wird ausgelagert. Sie fällt uns aber mittlerweile buchstäblich auf die Füße: Klimawandel, Migrationsbewegung, Naturzerstörung. Reflexiv zu verstehen, dass und warum etwa Flüchtlinge etwas mit uns und unseren Lebens-, Arbeits- und Konsumbedingungen zu tun haben, ist Aufgabe und Ziel einer sozioökonomischen Bildung. Ihr widme ich mich in einem kommenden Blog.

Nichtbeantwortung der Frage: In welcher Art von Gesellschaft leben wir?

„There is no such thing as society.“ Mit diesem Zitat leitete Margaret Thatcher, und ihr Bruder im Geiste: Ronald Reagan, Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die neokonservative und neoliberale Wende ein, die – allen Unkenrufen zum Trotz – bis heute sozioökonomische Folgen bzw. Verwerfungen zeitigt, die schon Gegenstand zahlreicher Publikationen geworden sind. Das Zitat bringt einen Gedankenwechsel zum Ausdruck: Nicht mehr assoziieren sich Individuen dank eines Gesellschaftsvertrages. Sondern der Markt bringt die wechselseitigen Eigeninteressen dank seiner „Weisheit“ zum Ausgleich. Das Solidarprinzip wird durch das Prinzip der Eigenverantwortung abgelöst. (Wobei durchaus die Idee virulent zu machen wäre, Eigenverantwortung und Solidarität als zwei Seiten einer Werte-Medaille zu betrachten. Individuelle Entscheidungen und Antworten auf Fragen der Lebensführung sind auch eingebunden in kollektive Entscheidungen und Handlungen. Wer sich für ein Haus im Grünen entscheidet, hat bald kein Haus im Grünen mehr, wenn sich alle dafür entschieden.) Wo der Markt für Regulierung sorgt, brauchen Einzelne – konsequent zu Ende gedacht – keine institutionell verankerten Normen, Regelungen und Konventionen. Der Staat „verschlankt“ sich, der Markt erfasst tendenziell alle Gesellschaftsbereiche.

Natürlich ist das Zitat logisch unsinnig: ebenso ließe sich schwerlich behaupten, dass es so was wie ein Individuum nicht gäbe. Es ist, als ob man sagte, es gäbe zwar tausende von verschiedenen Blumen auf einer Blumenwiese, aber keine Blumenwiese. Zugleich aber spielt das Zitat auf die abstrakte Größe Gesellschaft an, unter der man sich schlechthin nichts vor-stellen kann: Eine essenzialistische Auffassung von Gesellschaft kann es nicht geben. DIE Gesellschaft in ihrer verdinglichten Form gibt es nicht. Sie muss bestimmt werden als eine ART von Gesellschaft. Wir leben in einer bestimmten Art von Gesellschaft. Diese Bestimmung vollzieht sich aus je eigenen Interessen folgenden Perspektiven.

Jemand, der unsere Gesellschaft eine bundesrepublikanische Gesellschaft nennt, verfolgt Interessen der Grenzziehung, nationale und die Souveränität betreffenden Interessen. Jemand, der unsere Gesellschaft als eine Multioptionsgesellschaft bestimmt, möchte auf wachsende Wahlfreiheit in Sachen Lebensentwürfen hinweisen, nicht aber ohne eine kritische Dimension in die Untersuchung einfließen zu lassen, um negative Aspekte wie Überforderung und Entfremdung zu verhandeln. In beiden Fällen wirft man wie mit einem Scheinwerfer ein Licht auf ein bestimmtes Phänomen der Gesellschaft und charakterisiert sie so auf spezifische Weise, was zu ihrer Er-hellung beiträgt.

In jüngster Zeit sind zwei Bücher erschienen, die den Begriff der Gesellschaft deskreptiv wie diagnostisch verwenden, um jeweils aspektuell ein bestimmtes Phänomen – das der sozialen Ungleichheit – unserer nationalen und globalen Gesellschaft zu beschreiben und zu kritisieren. Es handelt sich um die Bücher „Die Abstiegsgesellschaft“ von Oliver Nachtwey und „Die Externalisierungsgesellschaft“ von Stephan Lessenich. Beide Soziologen der sozialen Ungleichheit. Ihrer beider Interesse ist, die wachsende soziale Ungleichheit zwischen „Oben“ und „Unten“, zwischen dem „globalen Norden“ und dem „globalen Süden“ mit den Begriffen des Abstiegs und der Externalisierung (Auslagerung) analytisch zu erfassen und engagiert zu skandalisieren.

In einem folgenden Blog werde ich mich eingehend mit den beiden Texten beschäftigten. Dabei ist die Frage leitend, welche Bildung vonnöten ist, wenn man – wie die Autoren behaupten – in einer solchen Art von Gesellschaft lebt, die einerseits für immer mehr Menschen bestimmmter sozialer Zugehörigkeiten den materiellen Abstieg besorgt, während andererseits solche „Abgestiegenen“ einen Lebenstil pflegen, dessen Kosten andere anderswo in der Welt (er)tragen müssen. Demokratische Gesellschaften, die von sozialer Spaltung geprägt sind, verlieren ihre Kohäsion, Integrationskraft und bekommen Legitimationsprobleme. Es dürfte ein Anfang gewagt sein, aufzuklären, was es in der Gegenwartsgesellschaft heißt, abzusteigen und negative Effekte auszulagern.

Vergessene Zusammenhänge

Jede Gesellschaft braucht für ihre Legitimation und ihren Fortbestand Erzählungen. Es sind ihrer viele, die den sozialen Kitt unseres friedlichen Zusammenlebens ausmachen, auch wenn Mythen Frieden nicht allein herstellen und garantieren. Uns allen sind solche Mythen sehr vertraut. Sie sind in uns in Fleisch und Blut übergegangen und formen unseren Gesellschafts-Habitus mit. In unserer liberalkapitalistischen Gesellschaftsform herrschen u. a.  folgende vor:

  • Sozial ist, was Arbeit schafft
  • Unser Wohlstand fußt auf unserem Fleiß und unserer Produktivität
  • Wir lassen unser Geld für uns arbeiten
  • Wir haben jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt…

Solche Mythen legitimieren unsere herrschende Lebensweise, so dass sie uns kaum frag-würdig werden. Wie jeder Mythos, enthalten sie ein Fünkchen Wahrheit. Gewiss: Säule unseres Wohlstandes ist nicht nur der Übelstand der anderen, sondern auch unsere protestantische Arbeitsethik. Ob diese indes alleine ausreicht, mag man mit guten Gründen bezweifeln. Denn: wird jene Bildung, die ansatzweise historisch wie kritisch vorgeht, bemüht, so wird ihre entmythologisierende Kraft unabwendbar: Arbeit ist überwiegend Lohnarbeit und steht im System kapitalistischer Wirtschaftsweise unter dem Druck des Mehrwertes. Schafft man Arbeit in der Prostitutionsindustrie oder im Segment der Internetindustrie, die Algorithmen erforscht, welche uns animieren sollen, auf Werbebanner zu klicken, so kann man vom „sozialen“ Charakter dieser Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen schwerlich reden, ganz zu schweigen vom „sozialen“ Charakter unterdurchschnittlicher Entlohnung. Dass wir nicht unser Geld für uns arbeiten lassen, sondern andere für unser Geld arbeiten müssen, vornehmlich in den Ländern des globalen Südens, liegt auf der Hand. Niemand käme auf die Idee zu behaupten, Geld vermehre sich allein, indem man es in den Tresor steckt. Und natürlich leben wir nicht über unsere Verhältnisse, sondern über die Verhältnisse anderer. Der faule Afrikaner, der uns fleißigen Deutschen den Wohlstand wegnehmen möchte, ist eine soziale Kategorisierung zur Fortschreibung globaler Ungleichheit im Zeichen der – horrible ductu! – Ausbeutung, gleiches gilt für den faulen Arbeitslosen bei der Zementierung nationaler Ungleichheiten.

Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Blogs, vergessene Zusammenhänge  dort herzustellen, wo sie im rhetorischen Gebrüll der Oberfläche verblendet werden: In der Analyse von nationalen und globalen Ungleichheitsregimes, in der Kritik des Bildungsbegriffs und in der Frage, wohin der Weg der Demokratie führt. Dabei fungiert die für die Funktionsfähigkeit und Legitimation der Demokratie so wichtige Frage nach der Bildung als Dreh- und Angelpunkt. Denn nur eine Bildung, die den Menschen zu aktiven, kritikfähigen und emphatiefähigen Menschen und Bürger gleichermaßen erzieht, hat das Widerstandspotenzial, Mythen zu entlarven und an einer pluralen Gemeinschaft von Personen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Ethnie und Herkunft mitzuwirken.

Das/der Blog möchte (öffentliche) Überlegungen zu den Fragen entwickeln:

  • Welche Bildung braucht die offene demokratische Gesellschaft, die pluraler, aber zunehmend von autoritären Tendenzen herausgefordert und irritiert wird?
  • Und umgekehrt: Wie sollten gute demokratische Institutionen beschaffen sein, damit sie jene Bildung bekommen, derer sie für ihre Legitimation und Fortschreibung bedürfen?